Fatigue in den Griff bekommen, Schritt für Schritt
Ein klar aufgebautes Programm für den Umgang mit chronischer Erschöpfung
in Vorbereitung · Teilnahme derzeit über Warteliste
Warum sich Fatigue oft nicht einfach lösen lässt
Fatigue ist mehr als gewöhnliche Müdigkeit. Es handelt sich um eine anhaltende und belastende Erschöpfung, die im Zusammenhang mit verschiedenen chronischen Erkrankungen auftreten kann.
Oft gibt es keine einfache und schnelle medizinische Lösung. Viele Betroffene erleben stattdessen einen wechselhaften Verlauf mit Phasen besserer und schlechterer Belastbarkeit.
Ein strukturierter Umgang mit Energie im Alltag ist deshalb ein zentraler Bestandteil im Umgang mit Fatigue.
Mehr über Fatigue erfahrenEin anderer Umgang mit Energie
Pacing bedeutet, Belastung nicht dem Zufall zu überlassen. Statt immer wieder zwischen Aktivität und Erschöpfung zu pendeln, geht es darum, Belastung und Regeneration bewusst aufeinander abzustimmen.
Das kann helfen,
- Überlastung und Rückschläge zu reduzieren
- Belastbarkeit realistischer einzuschätzen
- mehr Planbarkeit im Alltag zu entwickeln
- und wieder mehr Selbstwirksamkeit zu erleben.
Ein klarer, strukturierter Prozess
Definieren
- Energiebudget sichtbar machen
- Muster erkennen
- erste Baseline ableiten
Adaptieren
- Alltag an die Baseline anpassen
- Belastung gezielt begrenzen
- Pausen bewusst einsetzen
Stabilisieren
- konstante Tage erreichen
- Routinen entwickeln
- digitale Tools nutzen
Erweitern
- wenn möglich: Belastung vorsichtig steigern
- kleine, kontrollierte Schritte
- Reaktion genau beobachten
Integrieren
- Strategien im Alltag verankern
- flexibel anwenden
- langfristig stabil bleiben
Fatigue tritt bei unterschiedlichen Erkrankungen auf.
Erkrankungen mit PEM
Bei diesen Erkrankungen kann Überlastung zu deutlichen Verschlechterungen führen. Pacing spielt daher häufig eine zentrale Rolle.
Erkrankungen ohne PEM
Auch ohne klassische PEM kann Pacing helfen, besser mit eingeschränkter oder schwankender Belastbarkeit umzugehen.
Was du im Programm lernst
- deine Belastungsgrenze realistischer einschätzen
- typische Überlastungsmuster erkennen
- Aktivitäten gezielter planen und dosieren
- Pausen sinnvoll einsetzen
- verschiedene Pacing-Techniken anwenden
- die Besonderheiten bei der Belastungssteigerung unter Fatigue verstehen
- digitale Biomarker sinnvoll einsetzen
- mehr Stabilität im Alltag entwickeln
Für wen dieses Programm gedacht ist
- Menschen, die mit anhaltender Erschöpfung im Alltag leben
- Menschen, die sich zwischen „zu viel machen" und „zu wenig schaffen" wiederfinden
- Menschen mit schwer planbarer Belastbarkeit
- Menschen, die ihre Energie besser verstehen und ihren Alltag daran ausrichten möchten
- Menschen, die einen strukturierten Ansatz suchen und selbst aktiv werden wollen
Was dieses Programm nicht ist
Dieses Programm ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.
Es vermittelt einen strukturierten Ansatz für den Umgang mit Fatigue im Alltag.
Individuelle medizinische oder psychotherapeutische Fragestellungen sowie Diagnostik und Therapieentscheidungen sollten weiterhin fachlich geklärt werden.
Entwickelt aus medizinischer und persönlicher Perspektive
Ich bin Arzt und beschäftige mich seit mehreren Jahren mit Fatigue und energielimitierenden Erkrankungen – sowohl klinisch als auch im Bereich digitaler Gesundheitslösungen.
Aus eigener Erfahrung mit Long Covid kenne ich die Herausforderungen im Alltag und den Umgang mit begrenzter Energie auch persönlich.
Ziel dieses Programms ist es, einen strukturierten und verständlichen Zugang zum Thema Pacing zu ermöglichen – und zwar ganz „fatigue-freundlich", so dass es sich auch mit begrenzter Energie gut und im eigenen Tempo umsetzen lässt.
