pacing

Fatigue bei verschiedenen Erkrankungen

Fatigue ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom, das im Rahmen vieler chronischer Erkrankungen auftreten kann. Obwohl die Ursachen unterschiedlich sind, ähneln sich die Herausforderungen im Alltag oft.

Erkrankungen mit PEM

Bei diesen Erkrankungen kann Überlastung zu deutlichen Verschlechterungen führen. Pacing spielt daher häufig eine zentrale Rolle.

Long Covid/Post-Covid-Syndrom (PCS)

Anhaltende Erschöpfung nach einer SARS-CoV-2-Infektion, oft begleitet von PEM und kognitiven Einschränkungen.

ME/CFS

Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom – eine komplexe neuroimmunologische Erkrankung mit ausgeprägter PEM.

postinfektiöse Erkrankungen (PAIS: post-akutes Infektionssyndrom)

Fatigue nach anderen viralen oder bakteriellen Infektionen, z.B. nach EBV oder Influenza.

Erkrankungen ohne PEM

Auch ohne klassische PEM kann Pacing helfen, besser mit eingeschränkter oder schwankender Belastbarkeit umzugehen.

rheumatoide Arthritis

Chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, bei der Fatigue ein häufiges und belastendes Symptom ist.

Spondyloarthritis

Entzündliche Wirbelsäulenerkrankung mit oft ausgeprägter Erschöpfung neben den Gelenksymptomen.

Multiple Sklerose (MS)

Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der Fatigue eines der häufigsten Symptome ist.

Fibromyalgie

Chronisches Schmerzsyndrom mit weitverbreiteter Erschöpfung und Schlafstörungen.

Krebs (tumorbedingte Fatigue)

Tumorbedingte Fatigue oder Erschöpfung als Folge von Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation.

Colitis ulcerosa

Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, bei der Fatigue über die akuten Schübe hinaus bestehen kann.

Morbus Crohn

Chronisch-entzündliche Erkrankung des Verdauungstrakts mit häufiger Begleitsymptomatik durch Fatigue.

Wichtig: Das Programm ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Es vermittelt Strategien zum Selbstmanagement, die ergänzend zur medizinischen Versorgung eingesetzt werden können.